Miteinander: Gemeindeleben direkt vor der Haustür

22. März 2017

Bewohner der Bethanien-Höfe Eppendorf profitieren vom engen Austausch mit der evangelisch-methodistischen Kirche.

Hamburg . Das Konzept der Bethanien-Höfe Eppendorf sticht hervor: Ein aktives Gemeindeleben auf dem Gelände liegt direkt vor der Haustür. Die Bethanien-Höfe Eppendorf, eingeweiht im September 2015, sind ein Gemeinschaftsprojekt der Bethanien Diakonissen-Stiftung und der AGAPLESION BETHANIEN DIAKONIE.

Im „Neuen Mutterhaus“ leben Diakonissen, auf deren tätiger Nächstenliebe die Tradition gründet. Im „Haus Bethanien“ und im „Haus am Park“ leben Senioren im Betreuten Wohnen, in der stationären Pflege und im Demenzbereich. Das Besondere: Gemeinderäume liegen gleich im Erdgeschoss des Mutterhauses. Uwe Onnen ist sowohl Pastor der Gemeinde Evangelisch-methodistische Kirche Bethanien-Kirche als auch Seelsorger der Bethanien-Höfe Eppendorf. „Die Gemeinde hat zahlreiche Angebote, zu denen auch die Bewohner herzlich eingeladen sind“, sagt er. „Die Räume sind barrierefrei  und gut zu erreichen.“ Gottesdienste, Bibel- und Seniorenkreise, Themenabende mit Vorträgen, Chorprojekte: Die Bandbreite des aktiven Gemeindelebens ist groß.

Kinder spielen nach den Gottesdiensten im Innenhof, Bewohner und Gemeindemitglieder treffen sich beim Kirchencafé und den Veranstaltungen, oder Gemeindemitglieder fragen bei der Pflege an, ob sie Bewohner zu Gottesdiensten abholen und wieder zurückbringen können. „Das lebendige Miteinander kommt gut an“, sagt Onnen. „Wir freuen uns über das, was wir in der kurzen Zeit geschaffen haben. Das ist ein guter Grundstein für die Zukunft.“