Interview mit Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpflege

Unsere Auszubildenden berichten aus der Praxis

Laura Paulus, Daniela Scheid und Leonie Marchand absolvieren derzeit die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin am AGAPLESION ELISABETHENSTIFT. Im Interview berichten sie vom Arbeitsalltag auf Station, der Atmosphäre im evangelischen Krankenhaus und den Besonderheiten ihrer Ausbildung.

Wie kam es dazu, dass Du dich für eine Ausbildung in der Pflege entschieden hast?

Leonie: Nach dem Abi wollte ich eigentlich Gesundheitsökonomie studieren. Vorher habe ich ein Praktikum im Verwaltungsbereich und anschließend in der Pflege gemacht. Mit dem Pflegepraktikum wollte ich meine persönlichen Grenzen austesten und stellte dann mit Überraschung fest, dass mir diese Arbeit viel mehr liegt als die in einer Verwaltung. Ich habe mich dann noch ganz kurzfristig um einen Ausbildungsplatz beworben und zum Glück auch einen bekommen.

Was gefällt Dir an der Arbeit in der Pflege?

Leonie: Der Umgang mit den Patienten, der immer wieder ganz unterschiedlich verläuft. Es wird einem häufig ein unheimlich großes Vertrauen entgegengebracht, und man hat beeindruckende Erlebnisse mit den Patienten. Daher nimmt man dann auch oft Anteil an deren Geschichte.

Das bedeutet aber ja auch ein hohes Maß an Verantwortung und Belastung, oder?

Leonie: Ja, das stimmt schon. Gerade die persönliche Anteilnahme kann auch manchmal belastend sein. Um das Erlebte zu bewältigen hilft es mir, mit den Kollegen oder meinen Freunden zu sprechen – einfach Kontakt zu suchen, so dass man nicht alles alleine verarbeitet. Kommunikationsstärke ist daher aus meiner Sicht ganz besonders wichtig, wenn man diesen Beruf ergreifen möchte – nicht nur für die Arbeit selbst, sondern auch für das Privatleben.

Leonie Marchand

Kommunikationsstärke ist für den Beruf besonders wichtig!

 

 

 

Daniela Scheid

Hier interessiert man sich für jeden Einzelnen, akzeptiert und schätzt ihn so, wie er ist.

Wie genau kann man sich die Zusammenarbeit vorstellen?

Daniela: Die Praxisanleiter haben eine gute Kenntnis darüber, wie ihre Schüler „ticken“; wo jeder seine Schwächen und Stärken hat. So gelingt es ihnen, sehr individuell auf jeden Einzelnen einzugehen.

Das hat aus meiner Sicht aber nichts mit Kontrolle zu tun, sondern vielmehr ist es ein Zeichen, dass man sich für jeden Einzelnen hier sehr interessiert und ihn so akzeptiert und schätzt, wie er ist. Man hat für alle Themen einen Ansprechpartner und wird gefördert.

Du bist jetzt mit dem ersten Ausbildungsjahr fertig. Wie lautet Dein vorläufiges Fazit?

Laura: Nach einem Jahr hier am AGAPLESION ELISABETHENSTIFT fühle ich mich voll und ganz integriert. Die Gemeinschaft kann man fast mit einer Familie vergleichen.

Laura Paulus

Ich fühle mich hier voll und ganz integriert, fast wie in einer Familie.


Gesundheits- und Krankenpflege

Suchst Du Herausforderungen und Vielfalt? Als Gesundheits- und Krankenpfleger/-in ist kein Tag wie jeder andere!

Mehr erfahren >

Altenpflege

Eins ist klar: Der Beruf Altenpfleger/-in ist nicht jedermanns Sache. Aber vielleicht
genau Dein Ding!

Mehr erfahren >

Operationstechnische Assistenz und Anästhesietechnische Assistenz

Bist Du empathisch und begeisterst Dich für technisches Equipment? Dann bist Du hier richtig!

Mehr erfahren >