Lebensweg: Thomas Grabs (34), Pflegebereichsleitung Unfallchirurgie, AGAPLESION ELISABETHENSTIFT

Thomas Grabs (34), Pflegebereichsleitung Unfallchirurgie, AGAPLESION ELISABETHENSTIFT

Gleich nach dem Abitur habe ich meinen Zivildienst in einem Krankenhaus nordwestlich von Berlin gemacht. Ohne diese Erfahrungen in der Zentralen Notaufnahme hätte ich anschließend womöglich Geschichte oder Philosophie studiert.

Aber mir war schnell klar, dass ich eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger machen und danach in diesem Bereich studieren will. Ein Medizinstudium kam für mich jedoch nie infrage. Ich finde, dass Mitarbeitende in Pflegeberufen einen viel intensiveren Kontakt zu Patienten und Bewohnern haben.

An der Ausbildung haben mir besonders diese Punkte gefallen: die Arbeitszeiten, Kontakte zu vielen Menschen, abwechslungsreiche Tätigkeiten, die interprofessionelle Zusammenarbeit mit verschiedenen Berufsgruppen, viele Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung. Man trägt eine hohe Verantwortung und benötigt viel Fachwissen.

Es reicht von der Wundversorgung bei akuten und chronischen Wunden über Krankenbeobachtung und der Reaktion auf Notfälle bis hin zum Medikamentenmanagement und der Unterstützung der Patienten bei grundsätzlichen menschlichen Bedürfnissen. Dokumentation und Pflegeplanung sind ebenso aufwendig und notwendig und erfordern viel Sorgfalt.

Nach der Ausbildung habe ich zwei Jahre in der Neurologie gearbeitet, bis ich an der heutigen Evangelischen Hochschule in Darmstadt Pflege- und Gesundheitsförderung studiert habe. Danach stand der Master in Pflegewissenschaften an.

Während des Studiums habe ich in der Altenpflege und in der ambulanten Pflege gearbeitet und über Projektarbeiten Kontakte zum AGAPLESION ELISABETHENSTIFT geknüpft. Den Einstieg schaffte ich nach dem Studium als Assistent der Pflegedirektion.

Seit Januar 2016 bin ich Pflegebereichsleiter auf der Unfallchirurgie. Ich finde es toll, dass ich in dieser Position positiv auf die Rahmenbedingungen und Arbeitsprozesse Einfluss nehmen kann, um die Kollegen zu entlasten und die Qualität zu verbessern. Meine Kernaufgaben sind nun u. a. die Koordination und Organisation des Pflegebereiches, Mitarbeiterführung und -entwicklung, Dienstplangestaltung sowie Patienten- und Angehörigengespräche.

Ins Tagesgeschäft bin ich punktuell involviert; das ist mir sehr wichtig. Hauptsächlich organisiere ich die OP-Vorbereitung für elektive Patienten und halte auch Kontakt zu den Patienten und Angehörigen. Mein Ziel ist, dass ich zwei Mal in der Woche eine eigene Visite im Bereich der Pflege mache.

Wie Du siehst, bieten Pflegeberufe viele Möglichkeiten. Das betrifft sowohl die Aufstiegschancen als auch das breite Aufgabenspektrum. Ich habe meine Berufsentscheidung nie bereut. Insbesondere die intensiven Gespräche mit Patienten und Angehörigen erfüllen mich sehr.

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