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 Claudia Möller
Claudia Möller
Leiterin FuE & Innovationsmanagement
AGAPLESION gAG
Ginnheimer Landstraße 94
60487 Frankfurt am Main
(069) 95 33 - 94 22
(069) 95 33 - 891 94 22

Forschungsinstitute

Für die Zukunft aufstellen

AGAPLESION investiert in die Zukunft. Die Beteiligung und Förderung von Forschungsprojekten ist entscheidend für die Entwicklung von AGAPLESION und für die Attraktivität als Arbeitgeber. Als differenziertes Gesundheitsunternehmen verfügt AGAPLESION über breite Erfahrungen und Kompetenzen im Hinblick auf medizinisch und pflegerisch sinnvolle Innovationen.

Die Forschung sollte nicht allein Universitätskliniken, Medizintechnik- Herstellern oder der Pharmaindustrie überlassen werden. Da das Unternehmen nur in begrenztem Rahmen selber forschen kann, unterhält AGAPLESION Kooperationen mit Forschungseinrichtungen und steht als Praxispartner für Forschungsprojekte zur Verfügung.

Sollten Sie Interesse an einer Zusammenarbeit haben, sprechen Sie uns an!

Forschungsinstitute

AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS ULM

Forschungsabteilung von Prof. Michael Denkinger

Das Team der Forschungsabteilung von Prof. Michael Denkinger befasst sich mit einem breiten Spektrum an Forschungsmethoden und -inhalten mit Schwerpunkt Geriatrie. So betreuen sie in Kooperation mit dem Institut für Epidemiologie und Biometrie der Universität Ulm die populationsbasierten Beobachtungsstudie ActiFE – Activity in the Elderly in Ulm.

Aus der Studie wurden wichtige Erkenntnisse im Hinblick auf körperliche Aktivität und unterschiedliche Biomarker im Alter gewonnen. Gleichzeitig ist die Abteilung Kooperationspartner an dem EU-Projekt SITLESS, welches die Durchführung einer randomisierten Kontrollstudie zur Verminderung von Bewegungsmangel beinhaltet. 

Die Validierung geriatrischer Instrumente wie beispielsweise der „Geriatrie Check“, die Teilnahme an nationalen Verbünden zur Forschung im Bereich u.a. der medikamentöse Behandlung im Alter sowie die Teilnahme an nationalen Registern wie „Diabetes Patienten Verlaufsdokumentation“ – DPV gehören auch zu den weiteren Aufgaben.

Das Team besteht aus klinischen Epidemiologen, Statistikern, Pharmazeuten, ärztlichen wissenschaftlichen Mitarbeitern, einer Study Nurse und einem medizinischem Dokumentar.

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Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Lehrstuhl für Technologiemanagement, Prof. Carsten Schultz

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ist die einzige Volluniversität und das wissenschaftliche Zentrum von Schleswig-Holstein. Hier studieren mehr als 24.000 junge Menschen, hier lehren und forschen rund 2.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Von den Agrarwissenschaften bis zur Zahnmedizin bildet sie in derzeit 185 Studiengängen und zirka 80 verschiedenen Fächern aus.

Zu den vier Gründungsfakultäten Theologie, Recht, Medizin und Philosophie kamen seit 1665 vier weitere hinzu: Natur- und Geisteswissenschaften, Wirtschaft, Agrar- und Ernährungswissenschaft sowie Technik. Im Bereich der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät wurde zudem das Institut für Innovationsforschung gegründet. Die Professur im Lehrstuhl für Technologiemanagement hat Prof. Carsten Schultz inne.

Der Lehrstuhl fokussiert in seinen Forschungsprojekten die Herausforderungen von Innovationen im Gesundheitswesen und die Entwicklung nachhaltiger Produkte, Dienstleistungen und Produkt- Service- Systemen (PSS). Aus der Perspektive des Technologie- und Innovationsmanagements konzentriert man sich auf den notwendigen strategischen Wandel vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Relevanz demografischer und klimatischer Veränderungen.

2013 nahm AGAPLESION mit vier Häusern an der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Studie „Innovationstätigkeiten und -management im Krankenhaus“ teil. Diese ist Teil des Gesamtprojektes „Produktivität²: Produktive Innovationsprozesse zur Erhöhung der Produktivität von Krankenhäusern“.

Die Studie hatte zum Ziel, die aktuelle Einbindung aller Mitarbeitergruppen in Innovations- und Veränderungsprozesse sowie das aktuelle Ausmaß der interdisziplinären Zusammenarbeit im Haus zu bestimmen. Beide Aspekte werden mit der Innovationsleistung des Krankenhauses in Beziehung gebracht. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Motivation der Mitarbeiter, aber auch Ansatzpunkte zur Verbesserung der Rahmenbedingungen.

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AGAPLESION BETHANIEN KRANKENHAUS HEIDELBERG

Forschungsabteilung, Prof. Dr. Hauer

Seit drei Jahren leitet Prof. Dr. Klaus Hauer die Forschungsabteilung am AGAPLESION BETHANIEN KRANKENHAUS HEIDELBERG. Hier forscht ein siebenköpfiges Team. Die Forschung am AGAPLESION BETHANIEN KRANKENHAUS HEIDELBERG ist klinisch orientiert. Vorrangiges Ziel der Forschungsarbeit ist die Verbesserung der Betreuung und Behandlung älterer Menschen im Krankheitsfall. Unterschiedliche Forschungsansätze reichen von grundlagenorientierter Forschung und Methodenforschung über klinische und Rehabilitationsforschung bis zur anwendungsnahen Versorgungsforschung. Als Geriatrisches Zentrum und Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Heidelberg hat die Translation wissenschaftlicher Ergebnisse in die Praxisanwendung im Rahmen von Modellprojekten und die Vermittlung in der akademischen Lehre besondere Bedeutung.

Erfolgreiche Modellansätze werden nach Projektende in die klinische Versorgung im AGAPLESION BETHANIEN KRANKENHAUS HEIDELBERG bzw. vom Konzern übernommen.
 
Derzeitige Modell- bzw. Forschungsprojekte sind z.B.:

  • PROFIND II
    (Projektleitung. Dr. Pfeiffer, Prof. Dr. Hauer, PD Dr. Schäufele)
    Die post-stationäre Rehabilitation für geriatrische Patienten ist defizitär. Insbesondere für besonders vulnerable Patientengruppen wie Personen mit demenzieller Erkrankung fehlen bislnag überprüfte Therapie- und Versorgungskonzepte. In der geplanten Interventionstudie werden Therapieprogramme und Versorgungsstrukturen entwickelt im Hinblick auf die besonderen Bedürfnisse demenziell Erkrankter und in einer randomisierten-kontrollierten Studie überprüft.
    (Förderung BMFT, Laufzeit 2015-2018. Multicenter Interventionsstudie in Kooperation mit Robert Bosch-Krankenhaus Stuttgart (PI)und Mannheim University of Applied Sciences)

Bereits abgeschlossene Projekte:

  • Robotic Rollator - Altersgerechte Assistenzsysteme
    Ein aktuelles Forschungsprojekt befasst sich mit einem ganz besonderen Rollator. Der „Robotic Rollator“ ist ein gut 100 Kilo schwerer Rollator, ein Prototyp. Die Technische Universität München sowie griechische, polnische und französische Partner sind involviert. Zielgruppe sind multimorbide, gebrechliche Menschen auf einer geriatrischen Rehabilitationsstation. Das Projekt startete im Februar 2013 und läuft noch bis Februar 2016. Noch zwei weitere Prototypen werden getestet. Sie werden mit Navigationshilfe, einer Sprach- und Gestensteuerung, einer erweiterten Aufsteh- und Stabilisationsfunktion im Stehen und Gehen und aktiven Sturzpräventionsfunktion ausgestattet sein.

  • Long-term care in Motion: EU Projekt INNOVAGE (Social Innovations Promoting Active and Healthy Ageing)
    (Projektleitung: Prof. Dr. Hauer, Prof. Dr. Wahl)
    Eine alternde Gesellschaft erfordert soziale Innovationen zum Erhalt von Gesundheit und Lebensqualität auch im hohen Alter, die konkret in europäischen Initiativen gefordert werden (European Innovation Partnership Pilot Initiative on Active and Healthy Ageing (EIPAHA)). Das Teilprojekt in Heidelberg (Long Term Care in Motion) in Kooperation mit der Universität Heidelberg (Psychologisches Institut der Universität Heidelberg, Abtl. Altersspsychologie, Prof. Dr. Wahl) hat die Erfassung und Förderung der körperlichen Aktivität und sozialen Teilhabe bei hochbetagten, multimorbiden Pflegeheimbewohner zum Ziel. Zum Einsatz kommen innovative technische Assessmentsysteme und Analyse-Konzepte. Im interventionellen Teil wird ein Settingsansatz mit psycho-sozialen wie auch rehabilitativen Ansätzen gewählt
    (FP7-HEALTH-2012-INNOVATION-1 (Laufzeit 2012-2015))

  • Modellentwicklung zur geriatrischen Rehabilitation bei Demenz
    (Prof. Dr. Klaus Hauer, Michael Schwenk, Ilona Dutzi, Prof. Dr. Peter Oster)
    Bislang existieren weltweit nur wenige, meist nicht evidenzbasierte Rehabilitationsmodelle für Patienten mit Demenz. Ziel ist die Entwicklung eines Rehabilitationskonzepts für die stationäre geriatrische Rehabilitation, die an die verbliebenen Ressourcen demenziell erkrankter Patienten angepasst ist. Förderung durch die Landesstiftung Baden-Württemberg.

  • Entwicklung und Evaluation einer Gruppentherapie für Patienten mit Depression
    (PD Dr. Daniel Kopf, Dr. Jana Hummel, Cecillia Weisbrod, Prof. Dr. Peter Oster)
    Ältere Patienten mit Depression werden bislang im Alter zu wenig und meist pharmakologisch behandelt. Im Rahmen einer randomisierten kontrollierten Interventionsstudie wird die Effektivität eines spezifischen Therapieansatzes in der Gruppe untersucht. Das Projekt wird gefördert über die Robert Bosch Stiftung und die Dietmar Hopp Stiftung.


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