Bad Pyrmonter Kardiologin unterstützt Gesundheitsversorgung im Oman

21. März 2018

Bad Pyrmont, 21. März 2018 – Oberärztin aus dem AGAPLESION EV. BATHILDISKRANKENHAUS reist in dem Oman. Die Verbesserung der Schlaganfallversorgung war Ziel eines Besuchs des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministers Dr. Volker Wissing im Oman. Dabei wurde eine Kooperationsvereinbarung mit dem omanischen Gesundheitsminister Dr. Ahmed bin Mohammed Al Saidi unterzeichnet.

Mit an Bord war die Kardiologin Dr. med. Songül Secer, Oberärztin in der Klinik für Innere Medizin, Kardiologie und Gastroenterologie am AGAPLESION EV. BATHILDISKRANKENHAUS in Bad Pyrmont und Leiterin der Telemedizin DEGEDI.Bei der zweiten deutsch omanischen Schlaganfallkonferenz anlässlich dieses Besuches zeigte Secer Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie von Vorhofflimmern als einer der häufigsten Schlaganfallursachen auf. Dabei kann auch Telemedizin entscheidende Unterstützung  leisten, da sie eine kontinuierliche ärztliche Beobachtung von Patienten ermöglicht, die das häufig nur sporadisch auftretende Vorhofflimmern besser zu erkennen ermöglicht. In weiteren Beiträgen wurde die ganze Schlaganfall-Versorgungskette mit dem Qualitätsmanagement der Akutversorgung (Dr. Martin Eicke) bis zur Rehabilitation und Sekundärprävention (Stephan v. Bandemer) behandelt.

Im Oman wurden im Zuge der Kooperation mittlerweile vier spezialisierte Schlaganfallzentren (Stroke Units) aufgebaut. Der Konferenz gingen Aktionen zur Öffentlichkeitsarbeit voraus, damit die Bevölkerung Schlaganfälle erkennt und Betroffene sofort mit dem Rettungswagen in die nächste Stroke Unit bringen lässt. Die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern soll durch viele einzelne Angebote weitergeführt und als ein Beispiel zur Verbesserung der Versorgung auch für andere Länder genutzt werden. Secer erklärte in diesem Zusammenhang, dass die Angebote neben den für die Patienten auch Exportchancen für deutsche Unternehmen eröffnen. Der Einsatz der Telemedizin kann außerdem auch in Deutschland gerade in ländlichen Regionen große Verbesserungen bieten.

Weitere Informationen über das AGAPLESION EV. BATHILDISKRANKENHAUS finden Sie im Internet unter: www.bathildis.de

Die AGAPLESION EV. BATHILDISKRANKENHAUS gemeinnützige GmbH in der niedersächsischen Kurstadt Bad Pyrmont ist ein 1899 gegründetes
Krankenhaus der Regel- und erweiterten Schwerpunktversorgung mit 243 Planbetten und über 600 Mitarbeitern. Das Leistungsangebot erstreckt sich
über die Fachdisziplinen Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin, Schmerztherapie, Allgemein-, Visceral- und Kinderchirurgie, Gefäßchirurgie
und Endovasculäre Chirurgie, Innere Medizin, Kardiologie und Gastroenterologie,Neurochirurgie, Neurologie mit Schlaganfallzentrum und zertifizierter
Stroke Unit, Orthopädie, spezielle orthopädische Chirurgie und Rheumatologie mit einem zertifizierten EndoProthetikZentrum, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie
mit BG-Zulassung, zertifiziert als regionales Traumazentrum und als AltersTraumaZentrum sowie einer Belegabteilung für Urologie.
Ein Medizinisches Versorgungszentrum mit den Praxen für Allgemeinmedizin, Neurochirurgie, Orthopädie, Physikalische und Rehabilitative Medizin, einer
Praxis für Radiologie sowie eine stationären Altenhilfeeinrichtung, ein ambulanter Pflegedienst und ein Hospiz runden unser medizinisch und pflegerischeses
Angebot in Bad Pyrmont ab.

Bekannt ist unser Krankenhaus für die freundliche Zuwendung der Mitarbeiter und die hohe fachliche Kompetenz in allen Abteilungen. Mit 80 Ausbildungsplätzen
an unserer Christophorus Gesundheits- und Krankenpflegeschule sind wir eine der größten Ausbildungsstätten vor Ort. Seit Oktober 2012 gehört das AGAPLESION EV. BATHILDISKRANKENHAUS dem größten christlichen Gesundheitskonzern AGAPLESION gAG mit Sitz in
Frankfurt am Main an. Die AGAPLESION gAG hält mit 60 Prozent die Mehrheit an dem Krankenhaus. Die Stiftung Bethesda hält 40 Prozent.

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Dr. med. Songül Secer begrüßt den omanischen Gesundheitsminister Dr. Ahmed bin Mohammed Al Saidi (links) und den Staatssekretär Dr. Sultan bei der Eröffnung der gemeinsamen Konferenz.