Gute Ausbildung und hoher Standard in der Gefäßchirurgie zieht internationale Ärzte an

06. August 2018

Rotenburg (Wümme), 6. August 2018 – Mohammad Al-Smadi aus Jordanien, Rugile Brazinskaite aus Litauen, Natalie Donnelly, Luisa Luttmann und Elisabeth Mae Ratz aus den USA und Dr. Guangyi Luo aus China sind sechs junge Mediziner aus vier verschiedenen Nationen: Sie alle hospitieren in der Klinik für Gefäßchirurgie am AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG.

„Ich habe mich auf Anhieb in den OP verliebt“, schwärmt Luisa Luttmann aus Indianapolis, USA, und: „Ich wusste schon nach meinem Schulpraktikum hier, dass ich Ärztin werden will. Aber das Studium und die Ausbildung sind sehr theoretisch und so hatte ich fast vergessen, dass es in der Medizin vor allem um Patienten geht.“
 
Chefarzt Dr. Michael Feldmann und sein Team haben bei der Ausbildung junger Ärzte eine andere Herangehensweise. „Ich erinnere mich noch gut wie trocken das Medizinstudium ist, deshalb ist es mir wichtig, die Hospitanten in unsere täglichen Abläufe einzubeziehen und sie so gut wie möglich auf die spätere Tätigkeit am Patienten vorzubereiten“. Diese Herangehensweise ist offensichtlich international ein Erfolg, denn die Zahl der Anfragen nach einer Hospitation ist hoch.
 
Zurzeit sind fünf junge Medizinstudierende und ein Arzt als Hospitanten in der Klinik für Gefäßchirurgie in der Ausbildung. „Die Internationalität unserer Medizinstudierenden ist für die ganze Abteilung erfrischend. Auch ich selbst lerne von unseren Hospitanten jedes Mal etwas Neues. So profitieren wir alle davon,“ erläutert Michael Feldmann seine Motivation.
 
Neben dem hohen Praxisbezug schätzen die jungen Mediziner die hohen Standards der medizinischen Abläufe und die hochmoderne Ausstattung der OPs. Vor allem aber wird immer wieder die ausgezeichnete Lehre betont. „Wir werden hier hervorragend angeleitet und sind von Anfang an Teil des Teams“, beschreibt Rugile Brazinskaite aus Vilnius, Litauen, ihre Eindrücke. Und weiter: „So bekommen wir einen guten Eindruck davon, wie der Arbeitsalltag eines Arztes aussieht und das motiviert uns alle sehr“.

Die Hospitanten bleiben zwischen einem und drei Monaten im Diakonieklinikum. So auch Dr. Guangyi Luo, der in seiner Heimat, China, bereits als Facharzt in der Gefäßchirurgie tätig ist. Er will spezielle Operationsmethoden erlernen, die in China seltener angewendet werden. Umgekehrt profitieren die deutschen Kollegen von seinen Kenntnissen in anderen Bereichen.

„Mein Ziel ist es ebenfalls, den Assistenten in der Gefäßchirurgie unseres Klinikums Auslandsaufenthalte zu ermöglichen. Dabei helfen internationale Kontakte sehr. Und vielleicht gelingt es uns, einige unserer Hospitanten für unser Klinikum zu gewinnen“ erläutert Michael Feldmann.

Auf die Sprachhürden angesprochen, sind sich alle einig: Deutsch ist eine schwere Sprache, aber die meisten Patienten helfen den jungen Medizinern, wenn Verständnisprobleme auftreten und freuen sich über die engagierten jungen Menschen.

Pressekotakt:
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Hospitanten aus aller Welt in der Gefäßchirurgie des AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG (von links): Elisabeth Mae Ratz, Luisa Luttmann, Indianapolis, USA, Dr. med. Michael Feldmann, Chefarzt, Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie, Natalie Donnelly, Indianapolis, Rugile Brazinskaite, Vilnius, Litauen, Mohammad O.S. Al-Smadi, Jordanien, Dr. med. Michael Strietzel, Leitender Oberarzt Gefäßchirurgie und Dr. Guangyi Luo, Anhui, China Bildnachweis: AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG, 2018