Tag der Patientensicherheit: AGAPLESION Digitalstrategie hat Patientenwohl im Fokus

17. September 2018

Frankfurt, 17. September 2018 – Der heutige Tag der Patientensicherheit, der alljährlich vom Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) veranstaltet wird, steht unter dem Titel „Digitalisierung und Patientensicherheit“. Auch der Gesundheitskonzern AGAPLESION unterstützt diesen Tag: Interessierte können sich in allen teilnehmenden Kliniken über die AGAPLESION Digitalisierungsprojekte informieren, die wichtiger Bestandteil der über 20 Innovationsprojekte sind. Dazu gehört auch die elektronische Gesundheitsakte (eGA), die aktuell in einem Beta-Test läuft.

Der Gesundheitskonzern AGAPLESION begrüßt den Schwerpunkt des diesjährigen Tags der Patientensicherheit sehr. Der Megatrend Digitalisierung ist auch in der Gesundheitswirtschaft angekommen und beeinflusst zunehmend den Arbeitsalltag in Krankenhäusern. AGAPLESION verfolgt bereits seit 2016 eine detaillierte Digitalstrategie, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Dabei möchte der Konzern alle Potenziale der Digitalisierung nutzen. Im Fokus stehen die digitale Daten, Prozesse und Services sowie Plattformen. Digitalisierung hat bei AGAPLESION immer einen dienenden Charakter und hat die Versorgungs- und Behandlungsqualität der Patienten und Bewohner sowie die Patientensicherheit im Fokus. So werden interne Abläufe optimiert, um z. B. die Kommunikation mit den Patienten zu verbessern und die exzellente Medizin und Pflege weiterhin zu verbessern.

Ein erfolgreiches Digitalisierungsprojekt unter Beteiligung von AGAPLESION ist etwa die elektronische Gesundheitsakte TK-Safe der Techniker Krankenkasse (TK). Im aktuellen Beta-Test können TK-versicherte Patienten mit ihrem Smartphone seit Anfang August über die TK-App auf einen digitalen Datentresor zugreifen. Hier liegen ihre medizinischen Daten, die sie selbst sammeln und verwalten können, an einem zentralen Ort. „AGAPLESION engagiert sich als erster Krankenhauskonzern von Anfang an bei der Entwicklung von TK-Safe. Wenn Patienten jederzeit digital auf ihre Behandlungsunterlagen zugreifen und sie auf Wunsch an den behandelnden Arzt weiterleiten können, sparen sie sich unnötige, zeitaufwändige und teure Doppeluntersuchungen, die Qualität der Versorgung steigt“, so Dr. Markus Horneber, Vorstandsvorsitzender AGAPLESION gAG.

Im Jahr behandelt AGAPLESION bundesweit etwa 70.000 TK-Versicherte. Sie erhalten aktuell auf Wunsch in 16 AGAPLESION Krankenhäusern ihren Entlassbrief digital auf die TK-Safe übermittelt. Tim Allendörfer, Leiter Patientenmanagement AGAPLESION, erklärt den Ablauf: „Das Angebot ist freiwillig, kostenlos und sicher. Jeder TK-Versicherte wird von den Mitarbeitenden bei der Aufnahme vor Ort darüber informiert. Da von technischer Seite alles so gut vorbereitet worden ist, entstand für die Mitarbeitenden hier nur ein geringer Schulungsaufwand.“

Das neue digitale Angebot wird von immer mehr TK-Versicherten angenommen und soll perspektivisch auf weitere Versicherte und weitere Krankenhausdaten (etwa Röntgenbilder oder Befunde) ausgeweitet werden. Zudem sollen in einem späteren Schritt die starren Sektorengrenzen überwinden und neben Krankenhäusern auch andere Leistungserbringer wie Pflegeeinrichtungen eingebunden werden.

Von den Vorteilen der Gesundheitsakte ist auch Oliver Fabry überzeugt. Der AGAPLESION IT Leiter betont: „Plattformen wie TK-Safe sind ein großer Schritt hin zu einem nahtlosen Informationsfluss von und zu den Patienten.“ Das Projekt sei ein Beleg dafür, wie professionell die AGAPLESION IT arbeitet und wie agil die Strukturen sind. „Natürlich war die Umstellung auf TK-Safe eine große Herausforderung, aber jeder Einzelne IT-Experte hat erkannt, dass das System einen innovativen Mehrwert für die Patienten und ein Alleinstellungsmerkmal für unseren Gesundheitskonzern bieten. Das Angebot ist ein Novum auf dem Gesundheitsmarkt“.

Und: Wie bei allen Digitalisierungsprojekten des Gesundheitsunternehmens steht der Schutz der Patientendaten auch bei TK-Safe im Fokus, weiß Fabry: „Die Daten sind doppelt verschlüsselt. Der Versicherte hat die Hoheit über seine Daten und entscheidet alleine, welche Daten (fallbezogen, alle, bestimmte Leistungsbereiche, etc.) er für einen Dritten (z.B. Arzt) freischaltet.“

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