Mit Musik Freude bereiten: Diakonisse spielt Akkordeon

01. Oktober 2014

Schwester Rosemarie Koch (87) ist seit 69 Jahren Diakonisse. Sie wurde in Leipzig geboren, wuchs in Meißen auf und zog 1941 mit ihrer Familie nach Frankfurt. Mit 18 Jahren trat sie der Gemeinschaft bei.

Damals betrieben die Diakonissen noch das heutige AGAPLESION DIAKONISSEN KRANKENHAUS. Schwester Rosemarie hat dort zehn Jahre im Sozialdienst gearbeitet. Mittlerweile ist sie im Ruhestand. Doch seit einigen Jahren engagiert sie sich mit einer Grünen Dame im Patienten Café. Donnerstags wird zum Kaffeetrinken eingeladen. Auf Wunsch spielt die Schwester Volkslieder und Schlager auf ihrem Akkordeon. Im Café hört sie öfter, wie gut es den Menschen in der Einrichtung gefällt. Nach dem Café besucht die Diakonisse die Demenzstation der Medizinisch-Geriatrischen Klinik.

Sie macht die Erfahrung, dass gerade demente Patienten anfangs oft verschlossen sind. Doch ertönen die ersten Akkorde, bricht das Eis; sie singen mit. „Ich möchte den Menschen eine Freude bereiten“, nennt Schwester Rosemarie als Grund, warum sie sich ehrenamtlich engagiert. Zum Abschluss wünscht sie den Senioren immer dasselbe: „Dass es ihnen jeden Tag ein bisschen besser geht.“

Schwester Rosemarie spielt Schlager und Volkslieder