Wuppertal: Beim Frisör – Schön sein in jedem Alter

05. Februar 2015

Sabine Halber hat einen Frisörsalon im AGAPLESION BETHESDA SENIORENZENTRUM WUPPERTAL. Gerade demente Menschen sind ihr in den fast 20 Jahren ans Herz gewachsen.

Am Anfang hätte Sabine Halber (55) fast aufgegeben. Es war 1995, und die Frisörmeisterin hatte einen Haarsalon im AGAPLESION BETHESDA SENIORENZENTRUM WUPPERTAL gepachtet. „Die Schicksale der Bewohner haben mich sehr berührt“, erinnert sie sich an ihre ersten Erfahrungen gerade mit dementen Menschen. Doch Halber sprach offen mit einer Schwester über diese Probleme. Mittlerweile möchte sie die Arbeit nicht mehr missen. „Sie macht mir unheimlich viel Freude“, sagt Halber, die tief im Glauben verwurzelt ist.

Die christliche Ausrichtung bei AGAPLESION ist ihr wichtig, „die Harmonie spürt man“. Sie findet, dass das Pflegepersonal viel Wert darauf legt, dass sich die Bewohner wohl fühlen. Und die Hilfsbereitschaft sei enorm. Die Mitarbeitenden machen es zum Beispiel auch möglich, dass Halber Bettlägerigen die Haare im Zimmer schneiden kann. Gerade das „Zwischenmenschliche“ gefällt ihr gut. Die Bewohner geben viel zurück, „die Dankbarkeit sieht man in den Augen“. Es kommt auch vor, dass die Senioren nicht so recht wollen. Dann sind Fingerspitzengefühl und Überzeugungsarbeit gefragt. „Ich versuche, die Senioren sanft und liebevoll mitzunehmen“, sagt Halber. Und sie erklärt ihnen, was gemacht wird, lenkt sie ab. Ungeduld und Hektik bringen nicht weiter.

Doch herausforderndes Verhalten ist selten, „zu 95 Prozent mache ich nur gute Erfahrungen“. Denn die Senioren spüren, dass es ihnen gut tut, wenn zum Beispiel die Haare gewaschen werden. Spätestens vor dem Spiegel, wenn alles fertig ist, freuen sie sich, dass sie wieder schön sind.

Kontakt:
AGAPLESION BETHESDA SENIORENZENTRUM WUPPERTAL

 

Sabine Haber im Frisörsalon