Innovatives Menschsein - ein Thema bei AGAPLESION

03. Februar 2014

„Passt euch nicht dieser Zeit an. Gebraucht vielmehr euren Verstand in einer neuen Weise und lasst euch dadurch verwandeln. Dann könnt ihr beurteilen, was der Wille Gottes ist: Ob etwas gut ist, ob es Gott gefällt und ob es vollkommen ist.“(Römer 12, 2 / Basis Bibel)

Innovation ist ein großes Thema bei AGAPLESION. Erneuerung tut not, wenn nicht alles beim Alten bleiben soll. Wo sich auf Dauer nichts verändert, herrscht Stillstand. Und in der Sehnsucht nach den sogenannten „guten alten Zeiten“ schwingen oft Verklärung der Vergangenheit und ungelebtes, versäumtes Leben mit. Es ist ein Ausdruck von Lebendigkeit, dass sich Dinge verändern, erneuern.

Doch nicht jede Veränderung, nicht jede Innovation führt automatisch zum Guten. Deshalb ist eine entscheidende Frage, wo Erneuerung beginnt und wohin Erneuerung führt. Nach Aussage des Römerbriefes hat sie nur dann Sinn und Verstand, wenn sie nicht in den vorgegebenen, gewohnten Denkschemata verharrt, sondern einer neuen Sichtweise auf das Leben entspringt. Sie beginnt also dort, wo Menschen aus den vertrauten Bahnen ausbrechen und neu zu denken beginnen. Dabei ist die Denkrichtung ganz entscheidend: Immer muss dabei im Blick sein, was dem Leben dient, wenn wirklich Zukunftsträchtiges entstehen soll.

So geraten Denken und Handeln in Entsprechung zu der guten Absicht, die Gott mit den Menschen hat. Ausgangs- und Zielpunkt jeder sinnvollen Innovation muss deshalb die Frage sein, ob sie in Einklang mit dem steht, wie Gott sich das Leben denkt. Wie aber denkt sich Gott das Leben? Das entdecken wir am besten an Jesus Christus. Der nämlich hat uns vorgelebt, dass neues Leben dort entsteht, wo Menschen aufmerksam füreinander sind, wo Wohlergehen und Befreiung im Mittelpunkt stehen und das Leben in seiner großen Vielfalt und Weite zur Geltung kommen kann. Innovation, die dem Menschen dient, ist gute Innovation. Sich darin zu vervollkommnen ist ein lohnendes Ziel.