Mit dem Wischmopp gegen Keime & Co: Reinigungskräfte bei AGAPLESION

20. Juli 2015

Dana Stuhr kämpft gegen eine unsichtbare Macht. Das sind üble Gesellen, die das bloße Auge nicht sieht und die sich überall dort festkrallen und ausbreiten, wo sie Nahrung finden: Keime & Co.

Dana Stuhr hat früher selbst als Reinigungskraft gearbeitet. Sie weiß, wie anstrengend die Arbeit ist. Seit acht Jahren ist sie Vorarbeiterin im AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG. Beim Tochterunternehmen Service- und Reinigungsgesellschaft (SRG) kümmert sie sich gemeinsam mit zwei Kolleginnen um bis zu 70 Mitarbeitende, die das Haus tagtäglich mit Desinfektionsmitteln, Wischmöppen und Mikrofasertüchern reinigen. Sie organisiert die Frühschicht, macht Dienstpläne, prüft die Arbeiten und packt auch mal selbst mit an. Man merkt, dass ihr das Spaß macht: „Viele Kollegen arbeiten schon lange in der SRG und sind als Team zusammengewachsen.“ Gleich mehrfach am Tag sorgt das Reinigungsteam in den Operationssälen für die Sauberkeit. Sieben Mitarbeitende sind dafür qualifiziert. Sie stehen 24 Stunden und sieben Tage die Woche gemäß der OP-Belegungspläne oder auf Abruf bereit. Die Reinigungskräfte profitieren von den hochmodernen Räumen. „Es gibt viele Glaswände. Damit entfällt die zeitintensive Reinigung von Fugen“, nennt Stuhr ein Beispiel. Nicht jede Kollegin schafft es, einen OP-Saal zu reinigen. „Wir probieren das vorher aus. Manch einer kam ziemlich blass wieder heraus.“ Blut ist eben ein ganz spezielles Elixier.

Sauberkeit schafft ein angenehmes
Umfeld im ganzen Haus

Es sind diese 70 Mitarbeiter, die unermüdlich dafür sorgen, dass die Hygiene und auch die Wohlfühlatmosphäre stimmen. „Von den Patienten wird unser Personal oft ganz genau beobachtet und auch gelobt“, berichtet Stuhr. Die Menschen haben Zeit und freuen sich über die Abwechslung, wenn eine Reinigungskraft vorbeikommt. Gelegentlich gibt es während der Arbeit einen kleinen Plausch. Und so trägt auch die Reinigungsmitarbeiterin zu einem angenehmen Aufenthalt der Patienten bei.

Auch privat umgibt sich Dana Stuhr gerne mit „üblen“ Gesellen: Die gebürtige Slowakin, die der Liebe wegen nach Hamburg kam, liest sehr gerne Thriller.

Dana Stuhr, Vorarbeiterin im Reinigungsteam, packt in einem Operationssaal im AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG auch selbst mit an.