Von Neuseeland nach Berlin: Ein unvergessliches Leben

05. Februar 2015

Irene Frank (87) zog 2010 ins AGAPLESION BETHANIEN SOPHIENHAUS in Berlin ein. Zuvor hatte sie 13 Jahre in Neuseeland gelebt, bis ihre Tochter Sabine Frank (58) die Seniorin zurück nach Deutschland holte. Schon damals hatte ein Arzt die Diagnose Demenz gestellt. Irene Frank leidet an Alzheimer.

Noch bevor sie ihre Mutter in Neuseeland abholte, hatte sich Sabine Frank über die Erkrankung informiert. Es war ihr ein großes Anliegen, die Kunstwerke der Seniorin mit nach Berlin zu nehmen. Irene Frank war Holzbildhauerin, bevor sie erkrankte. „Ihre schönsten Arbeiten sind die Jahresbäume“, sagt Sabine Frank. Das sind in Holz geschnitzte Figuren und Motive, die wie ein Tagebucheintrag Geschehnisse und Menschen festhalten, die der Künstlerin wichtig waren.

Im AGAPLESION BETHANIEN SOPHIENHAUS und im AGAPLESION BETHANIEN HAVELGARTEN fanden schon Ausstellungen statt. „Meiner Mutter ging es damals körperlich sehr schlecht“, sagt Sabine Frank. Bei der Vernissage blühte die alte Dame dank all der Komplimente und Beglückwünschungen regelrecht auf. 

Noch heute verschönern einige ihrer Kunstwerke das AGAPLESION BETHANIEN SOPHIENHAUS. Sie speichern ihre Erinnerungen für die Nachwelt ab, die Irene Frank bereits vergessen hat.

 

Kontakt:
AGAPLESION BETHANIEN SOPHIENHAUS

 

Die Holzbildhauerin Irene Frank früher bei der Arbeit im Atelier / Ausschnitt aus einem ihrer Jahresbäume